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ACHTER!

Die Konzertreihe ACHTER steht für Zeitgenössisches, Avantgardistisches und Experimentelles aus Jazz & Beyond Jazz in intimer Clubatmosphäre. 

ACHTER 83 - am Fr., den 18.09.2026 um 20:00 Uhr - Woolie Duo

Avantgardistisches Folk Duo - Ostasiatische traditionelle Musik trifft auf Free Jazz

in der

Kreativfabrik Wiesbaden e.V.

Murnaustraße 2
65189 Wiesbaden

Wooli Duo NO/TW 

Fan-Qi WuTW – Pipa
Michael Lee SørenmoNO – Schlagzeug 

Wooli ist ein avantgardistisches Folk-Duo, das von der taiwanesischen Pipa-Spielerin Fan-Qi Wu und dem norwegischen Schlagzeuger Michael Lee Sørenmo ins Leben gerufen wurde. Seit ihrem Debüt in Oslo im April 2024 begeistert das Duo auf europäischen Festivals wie dem Vestafor Festival, Aarhus Jazz Festival, Babel Sound Festival und (s)Nodi Festival.

Ihr Debütalbum „Wooli“ erschien am 13. März 2026 und vereint Einflüsse aus ostasiatischer Tradition und der experimentellen Freiheit des Free Jazz. Das Projekt versteht sich als lebendige Hommage an kulturelles Erbe – nicht als starre Form, sondern als sich ständig weiterentwickelnde Kraft. Ihre Musik entsteht durch Improvisation, spontanen Dialog und eine gemeinsame Faszination für Klänge: Mit Wurzeln in der Tradition und doch radikal neu.

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video

 

Freitag, den 18.09.2026
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 18/20,-- (VVK/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online

bis 26 Jahre: 9 € (nur AK)

Tickets

 

Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

ACHTER 84 - am Sa., den 03.10.2026 um 20:00 Uhr - Conny Bauer & Kalle Kalima

Labor für Klangarchitektur

in der

Kreativfabrik Wiesbaden e.V.

Murnaustraße 2
65189 Wiesbaden

Conny Bauer & Kalle Kalima DE/FI 

Conny BauerDE - Posaune
Kalle KalimaFI - Gitarre

Das Duo Conny BauerDE (Posaune) und Kalle KalimaFI (Gitarre) verbindet die Tradition des Avantgarde-Jazz mit zeitgenössischer Kunstmusik. Bauer, eine prägende Figur des DDR-Jazz, trifft auf Kalimas breites musikalisches Spektrum, das Einflüsse aus Jazz, Rock und Neuer Musik vereint. Ihr Spiel zeugt von einer einzigartigen Sensibilität für Dynamik und Dramaturgie und schafft Klangwelten in Echtzeit – ein Beispiel für die Kunst des Instant Composing. Ihr gemeinsames Album „13 Kuukautta“ (13 Monate) symbolisiert dabei den Bruch mit alltäglichen Zeitstrukturen und die Schaffung eines eigenen Zeit-Raum-Kontinuums.
Finnisch-Berliner Klangdialog: Posaune trifft E-Gitarre - frei, spontan, grenzenlos.
Kalle Kalima, in Wiesbaden kein Unbekannter, bereits mehrfach zu Gast u.a mit seinem Trio Klima Kalima mit Oliver Potratz (b) und Oliver Steidle(dr). 

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video Kalle

 

Samstag, den 03.10.2026
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 18/20,-- (VVK/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online

bis 26 Jahre: 9 € (nur AK)

Tickets

 

Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

ACHTER 85 - am Fr., den 30.10.2026 um 20:00 Uhr - Crutches

Fahrstuhlmusik für Klaustrophobiker, augenzwinkernder akrobatischer Punk, ein musikalischer Hybrid

in der

Kreativfabrik Wiesbaden e.V.

Murnaustraße 2
65189 Wiesbaden

Crutches DE/RU/AT/FR 

Olga Reznichenko - Synths,
Jan Frisch - Guitars
Laure Boer - Electronica
Valentin Schuster - Drums 

Ein musikalischer Hybrid aus Kammerjazz und Fahrstuhlpunk, der verschiedene Stile zu seltsamen Instrumentalsongs verschraubt. Das führende Instrument des Trios ist die Keytar eine Kombination aus Keyboard und Gitarre, gespielt von der vielseitigen Olga Reznichenko. Die Band wechselt von Drones zu funky 5/8 zu Jazz-Ballade zu Indie-Pop-Satire zu Speed Metal. Die Stücke, ineinander verwobene rhythmische Strukturen, die sich mit der Ästhetik von Maschinen auseinandersetzen persiflieren Stile und Klischees, um mit Hilfe von Klang ein Bild unserer vielschichtigen, verwirrenden, überwältigenden und auch komischen Gegenwart zu zeichnen.

Die Musiker:innen fanden sich erstmals 2023 beim Mjuzik Jazz Festival in Leipzig zusammen, spielten im Mai 2024 eine erste vielbeachtete Tournee mit Auftritten in Berlin, Hamburg, Würzburg, Weimar, leipJazzig Leipzig und dem Südtirol Jazzfestival. Das vielbeachtete Debütalbum FOUR LTTR WRDS führte 2025 zu Auftritten auf verschiedenen internationalen Festivals wie Freak Show Avantgarde Festival Würzburg, Jazz and the City Salzburg, Interzone Leipzig, Kammermachen Chemnitz, Jazzexzess Berlin, Kammermusikfestival Regensburg und dem Jazzfestival Saalfelden.

CRUTCHES entfalten eine Dynamik aus streng verschobenen und frei verworfenen Versätzen. Die titelgebenden 4 Letter Words ihres Debuts kommentieren wortlos latenten Weltschmerz. Drama und Komik liegen nah beieinander. Stummfilmbegleitung ohne Bild. Olga Reznichenko peitscht verkantete Motive mit besorgniserregender Leichtigkeit über ein leergefegtes Parkett. Jan Frisch kann sich nicht zwischen Bass und Gitarre entscheiden und greift zum unvermeidlichen Doppelhalsinstrument. Valentin Schuster hämmert verdächtig illegale Phrasen und balanciert von Jazz zu Metal. Laure Boer schließlich sorgt mit selbstgebauter Elektronik für geräuschvolles Bindemittel.
CRUTCHES sind kristallisierte Zufallsbegegnung. Achtarmiger Bandit. Vollverspiegelter Kammerpunk. What? Sure! NEXT.

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Freitag, den 30.10.2026
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 18/20,-- (VVK/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online

bis 26 Jahre: 9 € (nur AK)

Tickets

 

Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

EXTRA - am Fr., den 06.11.2026 um 20:00 Uhr - Miles Davis – Sound eines Lebens | Lesung + Musik

Eine literarisch-musikalische Kontaktaufnahme.

JazzArchitekt und die Stadt- und Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek Wiesbaden 
präsentieren 
in der

Musikbibliothek

Hochstättenstraße 6-10
65183 Wiesbaden

Miles Davis - Sound eines Lebens

Stefan Hentz - Lesung
Benjamin Schaefer - Piano


Er war eine der großen Musikerpersönlichkeiten, seine Silhouette eine Ikone. Miles Davis, der am 26. Mai 100 Jahre alt geworden wäre, war eine Naturgewalt, ein Virtuose der Wandlungen, der den Jazz mehrmals neu erfand. Er verband künstlerische Integrität mit musikalischer Sensibilität und gab sich nie mit dem Erreichten zufrieden. Von Birth of the Cool bis Bitches Brew und weit darüber hinaus hielt er die Entwicklung seiner Musik im Fluss. Weltweit erfolgreich und mit allen Insignien des Erfolgs gesegnet, blieb die Erfahrung des Rassismus und die daraus resultierende Wut prägend für seine Persönlichkeit. 

Doch wer war der Mensch hinter dem „Prince of Darkness“? In seiner im Frühjahr im Reclam-Verlag erschienenen Biographie „Miles Davis – Sound eines Lebens“ nimmt Stefan Hentz die verschiedenen Fäden auf, aus denen das mythisch verklärte Bild des Jahrhundertmusikers geknüpft ist. Der Hamburger Autor, der im Jahr 2019 mit dem Preis für deutschen Jazzjournalismus ausgezeichnet wurde, stellt Fragen nach künstlerischen und politischen Selbstverständnis des Trompeters, nach seiner Persönlichkeit und der Gleichzeitigkeit von Härte und Zartheit – die den Mythos des Prince of Darkness heute charakterisiert und entwirft ein Kaleidoskop erzählerischer Perspektiven, das im Gegenlicht live gespielter Musik immer wieder neue Funken sprühen lässt.  

Stefan Hentz: Miles Davis – Sound eines Lebens. 380 S., 35 Fotos, Reclam Verlag, € 32

Stefan Hentz, geboren 1957 in Kaiserslautern, aufgewachsen in Offenbach/Main, studiert in Marburg und Hamburg. Beatles im Röhrenradio, Mahavishnu auf Klassenreise, Miles Davis in der Stadtbücherei. Schätzt Punk mehr als Pop, Benjamin mehr als Mann, Godard mehr als Lucas. Die Flüchtigkeit des Werdens mehr als das fertige Werk. Lebt seit 1984 in Hamburg und arbeitet als freier Journalist mit dem Schwerpunkt Kultur/Musik/Jazz/Improvisation. Rocco Klein-Preis für Musikjournalismus 2015, Preis für deutschen Jazzjournalismus 2019. Sein Miles Davis Buch „Sound eines Lebens“ erschien im Februar 2026 bei Reclam. 

Benjamin Schaefer (geb. 1981) studierte Jazzklavier und Komposition an der HfMT Köln bei Frank Wunsch, Hans Lüdemann, John Taylor und Joachim Ullrich. Er war Mitglied des Landesjazzorchesters NRW und des Bundesjazzorchesters (BuJazzO). Tourneen führten ihn in 26 Länder auf 4 Kontinenten. Er hat viele hundert Club- und Festivalkonzerte gespielt, viele davon mit seinen eigenen Projekten Benjamin Schaefer Trio (2004-14), Expressway Sketches (2008-21), Quiet Fire (2014-19), Hive Mind (2018-19), Stone Flowers (2020- ) und Solo (2022- ).
Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Pianist arbeitet neben seiner künstlerischen Tätigkeit seit 2009 als Dozent für JazzKlavier an der HfMT Köln und war von 2013 bis 2022 Vorstandsmitglied der Deutschen Jazzunion. Ferner hat er sich zum Ziel gesetzt, seinen Beruf bis 2030 klimaneutral auszuüben.
Zu Gast in Wiesbaden @JazzArchitekt 2016 mit Expressway Sketches und 2017 als Bandleader mit seinem Quintett Quiet Fire.

mehr info Benjamin Schaefer
mehr info Stefan Hentz
 

Freitag, den 06.11.2026
um 20:00 Uhr

Kostenbeitrag € 18/20,-- (VVK/AK):

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online

bis 26 Jahre: 9 € (nur AK)

Tickets

 

Evtl. Änderungen vorbehaltlich.

Spielstätten